Kotwasser beim Pferd - Ursachen verstehen & ganzheitlich begleiten

Kotwasser beim Pferd - Ursachen verstehen & ganzheitlich begleiten

Kotwasser beim Pferd ist ein Thema, das viele Pferdebesitzer belastet. Verschmutzte Hinterbeine, gereizte Haut und ständige Sorge um die Verdauung gehören für betroffene Pferde leider oft zum Alltag. Doch Kotwasser ist kein eigenständiges Krankheitsbild – es ist ein Symptom, das auf ein Ungleichgewicht im Körper hinweist.

 

In diesem Artikel erfährst du:

  • Was Kotwasser genau ist

  • Welche Ursachen dahinterstecken können

  • Welche Rolle Darm, Leber und Stress spielen

  • Wie ätherische Öle sanft begleiten können

  • Warum Massagen bei Kotwasser eine wichtige Unterstützung sein können - schau dir das Video an


Was ist Kotwasser beim Pferd?

Kotwasser entsteht, wenn sich im Dickdarm Flüssigkeit vom festen Kot trennt und separat ausgeschieden wird. Das Pferd setzt normalen Kot ab – zusätzlich läuft jedoch braune Flüssigkeit nach.

📌 Fakten zur Verdauung des Pferdes:

  • Ein Pferd produziert täglich ca. 30–50 Liter Speichel.

  • Der Dickdarm fasst bis zu 100 Liter Volumen.

  • Die Darmflora besteht aus Milliarden von Mikroorganismen.

  • Futter verbleibt ca. 36–48 Stunden im Verdauungstrakt.

Bereits kleine Störungen im Darmmilieu können dieses empfindliche System aus dem Gleichgewicht bringen.


Mögliche Ursachen von Kotwasser

Kotwasser kann multifaktoriell entstehen. Häufig spielen mehrere Faktoren zusammen:

1️⃣ Fütterungsbedingte Ursachen

  • Strukturarmes oder sehr eiweißreiches Futter

  • Plötzliche Futterumstellungen

  • Schimmelbelastetes Heu

  • Ungünstiges Verhältnis von Rohfaser

2️⃣ Stress & Nervensystem

  • Stallwechsel

  • Rangordnungsstress

  • Turniere oder Transport

  • Dauerhafte innere Anspannung

Der Darm wird stark vom vegetativen Nervensystem beeinflusst. Stress kann die Darmbewegung verändern.

3️⃣ Darmflora-Ungleichgewicht

  • Nach Wurmkuren

  • Nach Antibiotikagabe

  • Durch dauerhaft hohe Zuckeraufnahme

4️⃣ Leberbelastung

Die Leber spielt eine zentrale Rolle bei Stoffwechsel und Entgiftung. Ist sie stark gefordert, kann sich das auch über Haut und Darm zeigen.

 


Warum Kotwasser nicht ignoriert werden sollte

Auch wenn Kotwasser häufig als „harmlos“ betrachtet wird, kann es:

  • Hautreizungen und Mauke im Schweifbereich fördern

  • zu Fellverlust an Hinterbeinen führen

  • das allgemeine Wohlbefinden beeinträchtigen

  • ein Hinweis auf innere Dysbalancen sein

Wichtig: Bei anhaltendem oder starkem Kotwasser sollte immer ein Tierarzt hinzugezogen werden.


Ganzheitliche Begleitung bei Kotwasser

Eine nachhaltige Unterstützung sollte immer mehrere Ebenen berücksichtigen:

✔ Fütterungsmanagement
✔ Stressreduktion
✔ Darmmilieu
✔ Leberentlastung
✔ Emotionale Balance

Hier können ätherische Öle und gezielte Massagen begleitend eingesetzt werden.


Wie ätherische Öle sanft unterstützen können

Ätherische Öle sind hochkonzentrierte Pflanzenessenzen. Sie wirken über Duftrezeptoren, Haut und energetische Impulse auf Körper und Nervensystem.

Wichtig: Ätherische Öle ersetzen keine tierärztliche Behandlung. Sie können begleitend zur Unterstützung des Wohlbefindens eingesetzt werden.

Mögliche Begleiter bei Kotwasser:

🌿 Lavendel – zur Förderung von Entspannung
🌿 Pfefferminze – zur Unterstützung einer harmonischen Verdauungsfunktion
🌿 Zypresse – zur Begleitung des Lymphflusses
🌿 Copaiba – sanft und gut verträglich im Massageöl
🌿 DiGize (Ölmischung) – das Öl für Bauchmassagen

 

Anwendungsmöglichkeiten:

  • Verdünnt entlang der Darmzone einmassieren

  • Energetische Leberpunkte unterstützen

  • Diffusion im Stall bei stressanfälligen Pferden

  •  

Wichtig ist die Verwendung hochwertiger, 100 % naturreiner Öle und eine individuelle Anpassung. Hier kann ich euch die Young Living Öle sehr empfehlen. Möchtest du mehr über eine passende Unterstützung lernen? Dann melde dich bei mir oder melde dich HIER zum kostenlosen Schnupperkurs an.


Warum Massagen bei Kotwasser so unterstützend sind?

Schau dir gerne dieses Video - wie sanft Bauchmassagen für die Pferde sein können.

 

Der Darm liegt großflächig im Bauchraum. Durch sanfte Massagen können:

 

  • die Durchblutung unterstützt werden

  • Spannungen im Bauchraum reduziert werden

  • parasympathische Prozesse aktiviert werden

  • Stressreaktionen gemindert werden

 

Gerade Pferde mit Kotwasser zeigen oft Bauchverspannungen oder reagieren empfindlich auf Druck.

 

Bewährte Zonen für eine wohltuende Massage:

  • Flankenbereich

  • Leberzone rechts

  • Dickdarmverlauf

  • Kreuzbeinbereich

 

Massage in Kombination mit ätherischen Ölen kann eine tiefe Entspannung fördern – körperlich und emotional. Lerne mehr darüber in unserer Community. Melde dich hier gleich zum kostenlosen Schnupperkurs an.


Die emotionale Komponente

In der ganzheitlichen Betrachtung steht der Darm auch symbolisch für:

  • Loslassen

  • Abgrenzung

  • Verarbeitung von Stress

Pferde mit chronischem Kotwasser gelten oft als sensible Charaktere, die viel wahrnehmen. Hier kann neben körperlicher Begleitung auch emotionale Unterstützung sinnvoll sein. Ätherische Öle können dein Pferd genau für solche Themen super unterstützen. Mit unserer Believe-Challenge unterstützt du dein Pferd das Selbstbewusstsein zu stärken, den Mut zu haben, an sich zu glauben und sich zu erden. All das benötigen unsere Pferde um in eine Balance zu gelangen. Möchtest du mehr über unsere Believe-Challenge erfahren? Dann klicke hier!


Kotwasser ganzheitlich verstehen

Kotwasser beim Pferd ist kein Zufall. Es ist ein Hinweis darauf, dass im System etwas aus dem Gleichgewicht geraten ist.

Eine nachhaltige Begleitung berücksichtigt:

  • Fütterung

  • Darmflora

  • Stresslevel

  • Leberfunktion

  • Emotionale Balance

 

Ätherische Öle und Massagen können hier eine sanfte Ergänzung sein, um das Wohlbefinden deines Pferdes ganzheitlich zu unterstützen.


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ÜBER DEN AUTOR

Autor

Angelika Ebster

Als Dipl. Aromaberaterin und Tierenergetikern unterstütze ich Pferdebesitzer mit der Anwendung ätherische Öle bei ihren Pferden. Wie wichtig es ist weg von der Chemie - hin zu Naturprodukten zu gehen - sieht man an den vielen Wohlstandskrankheiten unserer Pferde. Nachdem aber auch Tierarztkosten steigen, hat man mit Naturprodukte die Möglichkeit sein Pferd präventiv zu unterstützen.

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